Finanzkrise beendet – Wie ist die Entwicklung am Finanzmarkt 2011
Die größte Finanzkrise seit Jahrzehnten ist vorbei. Gut zweieinhalb Jahre ist es nun her, dass die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers eine weltweite Finanzkrise auslöste und die ganze Welt in eine schwere Rezession stürzte. Viele Anleger verloren damals Billionen von Dollar an Vermögenswerten.
Die Entwicklung am Finanzmarkt 2011
Doch die Nachwehen der Finanzkrise sind heute noch zu spüren, die Quellen der T-Online News berichten über die Griechenlandpleite, dem Land geht das Geld aus, nur noch bis Mitte Juli reichen die Mittel der griechischen Staatskasse. Griechenland will ein umfangreiches Privatisierungsprogramm starten, gleichzeitig geht die Diskussion über eine Umverschuldung des größten europäischen Schuldensünders in die nächste Runde.Die Europäische Zentral Bank weist nach Spiegel-Informationen milliardenschwere Risiken auf, insbesondere die Banken der Krisenländer haben massive Schuldenverschreibungen mit oft risikohaften Werten als Sicherheiten eingereicht. Auch Portugal wird in Zukunft auf finanzielle Hilfe angewiesen sein, doch im Gegenzug wird von der künftigen Regierung ein massiver Sparplan erwartet.
Zukunftsprognosen der Finanzmärkte
Die Zukunft der Finanzmärkte werden nach Meinung der Witschaftsexperten freundlich prognostiziert. Sie sagen ein stetig wachsendes Weltwirtschaftswachstum von vier Prozent voraus, eine moderate Inflationsrate der Industrieländer und eine gute Liquiditätsversorgung. Doch die Unterschiede der einzelnen Länder sind enorm, auf der einen Seite der steile Wachstum der Schwellenländer und auf der anderen Seite die niedrige Wachstumsrate in den Entwicklungsländern. Auch in Europa werden die Unterschiede immer deutlicher, hierzulande die starke deutsche Wirtschaft im Vergleich zu den verschuldeten Staaten Irland, Portugal und Griechenland sind beachtlich.
Der Euro steckt nicht in der Krise
Trotz alledem ist der Euro laut EZB-Präsident Jean-Claude Trichet nicht in Gefahr “Es gibt keine Krise des Euros. Was wir derzeit in einigen Ländern des Eurogebiets beobachten, ist in erster Linie eine Schuldenkrise der öffentlichen Haushalte” sagte er in einem Zeitungsinterview. In Zukunft müssen verschuldete Mitgliedsstaaten der EU ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik von Grund auf ändern.